Sunday, October 08, 2006

Eingelebt

Hallo zusammen

Die Reise in die suedliche Hemisphaere wurde doch nicht so angenehm, wie es in Zuerich den Anschein machte (ich konnte dort schliesslich 65 kg kostenlos einchecken...). Mir wurde beim Abflug in Zuerich mitgeteilt, dass das ganze Gepaeck direkt nach Capetown durchgecheckt wird. Als ich jedoch bereits in Johannesburg die Passkontrolle durchschreiten musste, sah ich ploetzlich mein ganzes Surfequipment und die Taschen in der Gepaeckhalle liegen. Etwas frustriert und nach laengerem Erkunden, was da los sei, musste ich dann den muehsamen Weg (ca. 1km) in die Abflugterminals fuer Inlandfluege auf mich nehmen. Ein lokaler Fernsehsender setzte noch einen drauf, indem sie mich, unter schallendem Lachen filmten, wie ich mich einem voellig ueberladenen Lastesel gleich mit meinen 65 kg umherkaempfte. zum Glueck halfen mir nach einiger Zeit zwei porters, deren Freundlichkeit sich jedoch schlagartig aenderte, als ich ihnen mitteilte, dass ich keinen einzigen Rand (suedafrikanische Waehrung) bei mir hatte und auch sonst finanziell ziemlich ausgeschossen war. Beim Wiedereinchecken fuer den Weiterflug wollten die Leute beim Check-In natuerlich Kohle fuer das Uebergewicht des Gepaecks. Mein Frust erreichte mittlerweile den Zenit und so setzte ich mich irgendwie durch und sass erleichtert im Flugzeug nach Capetown. Dort klappte dann alles wunderbar und ich wurde von Antony, meinem Chef, und David (Kitsurflehrer) abgeholt und nach Langebaan gebracht.
Dort lebten wir uns dann auch sehr gut ein, konnten unser Miethaus beziehen, das die Surfschule uns bereits organisiert hat, und bekamen Bikes als Fortbewegungsmittel zur Verfuegung gestellt. Leider stellte am naechsten Tag fest, dass der Transport des Surfmaterials ein kleines Loch in einem meiner Boards mit sich brachte und zusaetzlich noch meine Digi-cam kapput war. Das Surfboard konnte ich bereits sehr guenstig reparieren und wies mit der Digi-cam weitergeht, weiss ich noch nicht so genau.
Aber ansonsten bin ich wohlauf und mit den tollen Mitarbeitern laesst sich auch die Zeit neben dem Arbeiten und dem Surfen ganz gut verweilen...

Mit einigen pics will ich euch noch einen kleinen Einblick in mein Leben hier in Langebaan geben:

Dies ist unser nettes Haeuschen, das wir momentan zu viert bewohnen, das heisst, mit den beiden Kitelehrern David (Schweiz), Paul (UK) und Felicita aus Deutschland, welche hier im Surfshop arbeitet. Das Haus liegt an herrlicher Lage, was unschwer auf dem zweiten Photo zu erkennen ist. Sehr nahe am Meer (ist eine herrliche Lagune) und taegliche Sonnenuntergaenge inklusive. Die Grillstelle direkt beim Haus haben wir selbstverstaendlich bereits mit einer Sause eingeweiht.




Hier ist unser Arbeitsplatz und die Aussicht von der Surfstation in die Langebaan Lagoon, wo man beim Windsurfen auch gleich eine Safari durch den Nationalpark mit Seehunden und diversen Voegeln inklusive bekommt. Und was jetzt kommt, ist kein Witz. Kuerzlich stuerzte ein Windsurfer ziemlich kurios, weil er mit Vollgas in einen auftauchenden Wal raste. Dieser trug wahrscheinlich nur ein paar Prellungen davon, waehrend der Surfer mit dem Motorboot zurueck geholt werden musste.
Ansonsten ist es noch ziemlich ruhig hier beim Arbeiten, da die Saison erst spaeter beginnt. Aber das ist ganz gut so, um sich ein bisschen einzuarbeiten. Ab und zu gebe ich ein paar Surflektionen und ansonsten etabliere ich mich gerade als Heimwerkerkoenig der Surfschule.

Also dann, bis bald, Dani.

1 Comments:

At 3:54 AM, Blogger captain chrischi said...

Ciao dänu!

han mit grosser freud vernoh, dass du dir ziet für en blog nisch! freu mich jedefalls uf dini wietere bricht. chan mir jedefalls guet vorstelle, dass no wietere sehr unterhaltsami erlebnisbricht vo dir verfasst werdet... ;-)

keep rocking!

gruess us de südhemisphere!

 

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